Aktuelles

Freie Stelle Fachpraxis Hauswirtschaft

zum 24.08.2020! Bewerbungen sind ab sofort über EIS-online möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne unter 04131-889 221

Freie Schulplätze!

Wir haben noch freie Schulplätze in der

Berufsfachschule Agrarwirtschaftlich-technische/r Assistent/in (ATA) sowie im Beruflichen Gymnasium

Anmeldungen sind noch möglich!

Am 1. August 2020 startet an der BBS III die neue generalistische Pflegeausbildung. Die bisherigen Berufsausbildungen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege werden zu einer generalistischen Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss "Pflegefachfrau" bzw. "Pflegefachmann" zusammengefasst. Weitere Informationen (Pflegeberufegesetz, Rahmenpläne, Ausbildungs- und Prüfungsverordnung) finden Sie hier!

Ziel ist es, alle Auszubildenden für die Pflege von Menschen aller Altersstufen in allen Vesorgungsbereichen zu qualifizieren. 

Struktur der beruflichen Ausbildung

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet an mehreren Lernorten statt. Sie ist unterteilt in einen betrieblichen und schulischen Teil. Der schulische Teil beinhaltet den theoretischen und praktischen Unterricht in der Pflegeschule. Für die praktische Ausbildung schließt der/ die Auszubildende einen  Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung ab. Das  kann eine Altenpflegeeinrichtung, ein ambulanter Pflegedienst oder ein Krankenhaus sein. Da die Ausbildung alle Versorgungsbereiche umfasst, werden Teile der praktischen Ausbildung in unterschiedlichen Einrichtungen durchgeführt. 

Praktische Ausbildung (2500 Std.)

Einsätze der praktischen Ausbildung
    • Orientierungseinsatz
      erster Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung, mit dem der Ausbildungsvertrag abgeschlossen wurde
    • Pflichteinsätze
      - stationäre Akutpflege (Krankenhaus)
      - stationäre Langzeitpflege (Pflegeheim)
      - ambulante Pflege (ambulante Pflegedienste)
      - pädiatrische Versorgung
      - psychiatrische Versorgung
    • Vertiefungseinsatz
      Einsatz beim Träger der praktischen Ausbildung
    • weitere Einsätze
      z. B. Hospiz, Rehabilitationseinrichtungen, Beratungsstellen etc., ggf. ein Einsatz in einem europäischen Ausland

Schulische Ausbildung (2380 Std.)

Berufsbezogener Lernbereich (2100 Std.)

Im Fokus des Unterrichts stehen medizinisch-pflegerische, rechtliche und sozialwissenschaftliche Inhalte. Der Unterricht ist stark an der Pflegepraxis orientiert, was unter anderem durch praktische Übungen in Pflegepraxisräumen, Exkursionen und Projekten ermöglicht wird.

Die Kompetenzbereiche des Lehrplans sind wie folgt beschrieben:

  • Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren.
  • Kommunikation und Beratung personen- und situationsgebunden gestalten.
  • Intra- und interprofessionelles Handeln in unterschiedlichen systemischen Kontexten verantwortlich gestalten und mitgestalten.
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von Gesetzen, Verordnungen und ethischen Leitlinien reflektieren und begründen.
  • Das eigene Handeln auf der Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen und berufsethischen Werthaltungen und Einstellungen reflektieren und begründen.

 Am Ende des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt.

Berufsübergreifender Lernbereich (280 Std.)
  • Deutsch/ Kommunikation
  • Englisch/ Kommunikation
  • Politik
  • Religion

Abschlussprüfung

  • 3 schriftliche Prüfungen
  • 1 mündliche Prüfung
  • 1 praktische Prüfung (beim Träger der praktischen Ausbildung)

Abschluss

Beruflicher Abschluss: Nach erfolgreichem  Abschluss erhalten Sie die Berufsbezeichnung Pflegefachfrau/ Pflegefachmann. Dieser Abschluss ist europaweit anerkannt.

Schulischer Abschluss: SEK I, Realschulabschluss erweitert

Aufnahmevoraussetzungen

  1. Mittlerer Schulabschluss
  2. Hauptschulabschluss plus eine erfolgreich abgeschlossene
    a) mindestens 2jährige Berufsausbildung
    b) mindestens einjährige Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege, die bestimmten Bedingungen genügen muss
  3. Erfolgreich abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung

Wer einen einfachen Hauptschulabschluss hat, kann in Verbindung mit einer erfolgreich abgeschlossenen Pflegeassistenzausbildung die Ausbildung zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann anschließen, die dann um ein Jahr verkürzt werden kann.

Darüber hinaus muss ein Ausbildungsvertrag mit einem Träger der praktischen Ausbildung abgeschlossen sein. Aufgenommen werden kann nur, wer die persönliche Zuverlässigkeit durch ein erweitertes Führungszeugnis der Belegart OE und die gesundheitliche Eignung (erhöhter Immunschutz gegen Hepatitis B) nachweist. 

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Anleiter/ -in für die praktische Ausbildung
  • Pflegedienstleitung (PDL)
  • Wundmanager/ -in
  • Hygienefachkraft
  • ...

Kosten

Der Besuch der Schule ist kostenfrei. Die Kosten für die notwendigen Lernmittel (Bücher) werden von den Betrieben übernommen. Eine angemessene Ausbildungsvergütung wird vom Träger der praktischen Ausbildung gezahlt. 

Ansprechpartnerin in der Schule

Frau Frede (Abteilungsleitung Gesundheit, Pflege und Zahntechnik)
 

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • letztes Zeugnis (beglaubigte Kopie)
  • ggf. Nachweis einer mind. 2-jährigen Berufsausbildung oder die Erlaubnis zum Tragen der Berufsbezeichnung Altenpflegehelfer/-in bzw. Krankenpflegehelfer/-in
  • ggf. Nachweis über Härtefall

Sollte die vorläufige Zusage erfolgen (ca. Mai des Jahres), dann sind nachzureichen:

  • Polizeiliches Führungszeugnis Belegart N (nicht älter als 3 Monate bei Antritt der Ausbildung)
  • Nachweis des Immunschutzes gem. Biostoffverordnung
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung (bei Umschülern/-innen)


Hier geht es zur Anmeldung ...

Die Ausbildung zur Altenpflegerin/zum Altenpfleger ist als Weiterbildungsmaßnahme für die Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsförderung zugelassen. Die Erstzulassung erfolgte am 14.05.2018 (Zertifikat Nr. M-1482-001)

Ab dem 1. August 2020 beginnt die neue Ausbildung, die dreijährige Berufsfachschule Pflege (Ausbildung zur Pflegefachfrau/ zum Pflegefachmann). Die aktuellen Klassen der Berufsfachschule Altenpflege werden fortgeführt und schließen mit dem Berufsabschluss Altenpflegerin/ Altenpfleger ab.

Für wen ist diese Berufsfachschule geeignet?

Für Schülerinnen und Schüler ...

  • mit Realschulabschluss oder einem anderen gleichwertigen Bildungsstand, z. B. mit 10-jähriger Schulausbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert ausweist,
  • mit Abschluss der Berufsfachschule Pflegeassistenz. Mit diesem Abschluss ist eine Aufnahme in das 2. Ausbildungsjahr möglich.

Darüber hinaus muss ein Ausbildungsvertrag mit einer Einrichtung der Altenpflege bzw. Altenhilfe abgeschlossen und der Schule vorgelegt werden.

Freude am Umgang mit älteren Menschen, Interesse an sozialen, pflegerischen und medizinischen Aufgaben, die Bereitschaft zu körpernaher Arbeit, Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft selbstständig zu organisieren und zu arbeiten sind wichtige persönliche Voraussetzungen für die erfolgreiche und sinnerfüllende Berufsausübung.

Die Altenpflegeausbildung bietet auch für Abiturient/-innen, die die Wartezeiten zu ihrem Studienbeginn überbrücken wollen, eine anspruchsvolle Ausbildung, in der interessante Inhalte zu Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre, Psychologie, Arzneimittellehre, Grundlagen der Altersforschung, Wohn- und Betreuungsformen, Pflegemodelle und den Pflegeprozess u. v. m. vermittelt werden.

Die Ausbildung kann auch im Rahmen einer durch die Agentur für Arbeit geförderten Umschulungsmaßnahme (mit Bildungsgutschein) absolviert werden.

Ziele

Die Berufsfachschule ...

  • führt zu einem Berufsabschluss,
  • befähigt als Altenpfleger/-in die selbstständige Betreuung, Pflege und Beratung älterer Menschen in allen Bereichen der Altenpflege und Altenhilfe eigenverantwortlich zu übernehmen.

Unterrichtsschwerpunkte

Lernort Schule

  • Berufsübergreifender Lernbereich mit den Fächern
    - Deutsch/Kommunikation
    - Fremdsprache/Kommunikation
    - Politik
    - Religion
  • Berufsbezogene Lernbereiche mit den Fächern
    - Theoretische Grundlagen und Pflegeplanung im altenpflegerischen Handeln
    - Personen- und situationsbezogene Pflege alter Menschen
    - Mitwirkung bei der medizinischen Diagnostik und Therapie
    - Anleiten, Beraten, Kommunizieren
    - Unterstützung alter Menschen bei der Lebensgestaltung
    - Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit
    - Altenpflege als Beruf

Organisation der Ausbildung
Die Ausbildung beinhaltet theoretischen und praktischen Unterricht sowie die praktische Ausbildung in den Einrichtungen.

Möglichkeiten nach der Ausbildung

  • Berufstätigkeit,
  • Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. Stationsleitung, Praxisanleiter/in oder Fachaltenpfleger/-in für klinische Geriatrie und Rehabilitation, Onkologie, Palliativ- und Hospizpflege, Psychiatrie,
  • Besuch der Fachoberschule oder des Fachgymnasiums Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Gesundheit und Pflege (Die genannten Schulformen führen zum Erwerb der Fachhochschulreife bzw. zur allgemeinen Hochschulreife.)
  • Studium, z. B. Pflegemanagement

Schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen

Am Ende der Klasse 3 erfolgen schriftliche, mündliche und praktische Prüfungen im berufsbezogenen Bereich.

Kosten

Ein Schulgeld wird nicht erhoben. Schulbücher werden gegen eine Leihgebühr bereitgestellt. Es entstehen Kosten für Materialien, Fahrtkosten zur praktischen Ausbildungsstätte, Kopiergeld, externe Seminarveranstaltungen, ...

Eine Ausbildungsvergütung erfolgt über die Einrichtung, mit der der Ausbildungsvertrag abgeschlossen wird.

Abschlüsse

Beruflicher Abschluss:
Altenpflegerin / Altenpfleger

Schulischer Abschluss:
Sekundarabschluss I - Realschulabschluss

Ansprechpartnerinnen an der Schule

Frau Frede

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • letztes Zeugnis (beglaubigte Kopie)
  • ggf. Nachweis einer mind. 2-jährigen Berufsausbildung oder die Erlaubnis zum Tragen der Berufsbezeichnung Altenpflegehelfer/-in bzw. Krankenpflegehelfer/-in
  • ggf. Nachweis über Härtefall

Sollte die vorläufige Zusage erfolgen (ca. Mai des Jahres), dann sind nachzureichen:

  • Polizeiliches Führungszeugnis OE
  • Nachweis des Immunschutzes gem. Biostoffverordnung
  • Nachweis über die gesundheitliche Eignung (bei Umschülern/-innen)


Hier geht es zur Anmeldung ...

Für wen ist diese Berufsfachschule gedacht?

Für Schülerinnen und Schüler ...

  • mit Hauptschulabschluss,
  • die den Realschulabschluss anstreben und
  • die Interesse haben, Menschen zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen.

Ziele

Die Berufsfachschule ...

  • führt zu einem Berufsabschluss,
  • ermöglicht eine praktische Ausbildung (insgesamt 24 Wochen) z.B. in Großhaushalten wie Alten- und Pflegeheimen, in Einrichtungen der Behindertenhilfe und des betreuten Wohnens,
  • ermöglicht den Erwerb des Sekundarabschlusses I (Realschulabschluss),
  • ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Berufsfachschulen und Berufsausbildungen in sozialen, hauswirtschaftlichen und pflegerischen Berufen.

Schriftliche und praktische Prüfungen

Am Ende der Klasse 2 erfolgen im Fach Deutsch oder Englisch, Pflege des Menschen und fächerübergreifend aus den Fächern "Arbeits- und Beziehungsprozesse" und "Unterstützung des Menschen"schriftliche Prüfungen sowie eine praktische Prüfung im berufsbezogenen Lernbereich - Praxis -.

Kosten

Ein Schulgeld wird nicht erhoben. Schulbücher werden im Rahmen der Lernmittelfreiheit bereitgestellt. Es entstehen Kosten für Materialien, Lebensmittel, Fahrtkosten zur praktischen Ausbildungsstätte, Kopien, ...

Abschlüsse

Beruflicher Abschluss:
Staatlich geprüfte Pflegeassistentin / Staatlich geprüfter Pflegeassistent

Schulischer Abschluss:
Mit erfolgreichem Abschluss der Ausbildung und einem Notendurchschnitt von 3,0 wird der Sekundarabschluss I - Realschulabschluss erworben.

Ansprechpartnerinnen an der Schule

Frau Lüllau und Frau Frede

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • letztes Zeugnis (beglaubigte Kopie)
  • ggf. Nachweise über Praktika
  • ggf. Nachweis über Härtefall

Sollte die vorläufige Zusage erfolgen (ca. Mai des Jahres), dann sind nachzureichen:

  • Polizeiliches Führungszeugnis OE
  • Nachweis des Immunschutzes gem. Biostoffverordnung


Hier geht es zur Anmeldung ...

 

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