Aktuelles

Freie Schulplätze!

Wir haben noch freie Schulplätze in der Fachschule Sozialpädagogik in Teilzeitform

Berufsfachschule Altenpflege,

Berufsfachschule ATA,

Hotelfachschule Teilzeit

Berufsbezeichnung

Staatlich anerkannte Erzieherin/Staatlich anerkannter Erzieher

Voraussetzungen

In die Fachschule Sozialpädagogik in Vollzeitform kann aufgenommen werden, wer

1. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Sozialassistentin“ oder „Staatlich geprüfter Sozialassistent“ jeweils mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik besitzt und im Abschlusszeugnis, das diese Berechtigung verleiht, mindestens befriedigende Leistungen im Fach Deutsch, im berufsbezogenen Lernbereich – Theorie und im berufsbezogenen Lernbereich – Praxis erreicht hat,
2. eine gleichwertige, für die Fachrichtung einschlägige Berufsausbildung aufweist,
3. nach dem Erwerb der Berechtigung zum Führen einer Berufsbezeichnung nach Nummer 1 eine mindestens einjährige für die Fachrichtung einschlägige Berufstätigkeit ausgeübt oder die Klasse 12 der Fachoberschule – Gesundheit und Soziales - in dem Schwerpunkt Sozialpädagogik erfolgreich besucht hat, wenn die aufnehmende Fachschule feststellt, dass der erreichte Bildungsstand eine erfolgreiche Mitarbeit erwarten
lässt, oder
4. einen pädagogischen Hochschulabschluss erworben hat und
a) einen von der Hochschule oder einer Fachschule – Sozialpädagogik - begleiteten
Praxisanteil von mindestens 600 Zeitstunden in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern erbracht hat oder
b) mindestens ein Jahr lang eine für die Fachrichtung einschlägige Vollzeittätigkeit
ausgeübt hat.
Die Aufnahme wird zum Beginn der praktischen Ausbildung unwirksam, wenn die Schülerin oder der Schüler bis zu diesem Zeitpunkt die Zusage einer von der Schule als geeignet anerkannten Einrichtung über die Durchführung der praktischen Ausbildung, die persönliche Zuverlässigkeit oder die gesundheitliche Eignung nicht nachweist.
Die persönliche Zuverlässigkeit kann durch die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses nach § 30a des Bundeszentralregistergesetzes nachgewiesen werden.
Die gesundheitliche Eignung setzt voraus, dass für die Schülerin oder den Schüler durch einen erhöhten Immunschutz üblicherweise eine Gefahr einer berufstypischen Infektion nicht besteht und auch von der Schülerin oder dem Schüler eine Gefahr nicht ausgeht.

Dauer

Die Ausbildung dauert an der Fachschule Sozialpädagogik in Vollzeitform zwei Jahre.

Ausbildungsinhalte

Der Unterricht umfasst 37,5 Unterrichtsstunden/Woche. Die praktische Ausbildung wird in zwei geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen mit verschiedenen Arbeitsfeldern durchgeführt und umfasst insgesamt 600 Zeitstunden.

Berufsbezogener Unterricht wird in diesen Modulen erteilt:

  Klasse 1 Klasse 2

Modulfolge 1 

Entwicklung professioneller Perspektiven (80 Std.)

Netzwerkarbeit und Qualitätsentwicklung (80 Std.)

Modulfolge 2
Diversität und Inklusion (80 Std.) Individuelle Lebenslagen (160 Std.)
Modulfolge 3 Professionelle Entwicklungs- und Bildungsbegleitung (200 Std.)

wird in Klasse 1 unterrichtet

Modulfolge 4 wird in Klasse 2 unterrichtet  Pädagogische Arbeit mit Gruppen (120 Std.)
Modulfolge 5 Professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen I (200 Std.)

 Professionelle  Gestaltung von Bildungsprozessen II ( 240 Std.)

Modulfolge 6 Erziehungs- und Bildungspartnerschaften (120 Std.)  wird in Klasse 1 unterrichtet
OLA OLA (160 Std.)  OLA (240 Std.)
Praxis

Planung und Reflexion der praktischen Ausbildung I (60 Std.)

Durchführung der praktischen Ausbildung I (300 Zeitstunden)

 Planung und Reflexion der praktischen Ausbildung II (60 Std.)

Durchführung der praktischen Ausbildung II (300 Zeitstunden)

 

 

Optionale Lernangebote:
Zusätzlich zu den Modulen werden noch optionale Lernangebote gewählt. Wir bieten unterschiedliche optionale Lernangebote an, in denen jeweils eine besondere Qualifikation vermittelt wird. Diese themenbezogenen Einzelqualifikationen werden in einer Zusatzbescheinigung besonders ausgewiesen und erhöhen die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Berufsübergreifende Fächer:

  • Deutsch/Kommunikation
  • Englisch/Kommunikation
  • Politik
  • Sport
  • Religion
  • Mathematik
  • Naturwissenschaften

Arbeitsfelder

Die Ausbildung soll die Schüler/innen befähigen, in sozialpädagogischen Einrichtungen selbständig sozialpädagogisch mit Gruppen zu arbeiten. In ihrer beruflichen Arbeit können Erzieher/innen sowohl in Tageseinrichtungen für Kinder, also sozialpädagogischen Einrichtungen wie Kinderkrippen, Kindergärten, Kindertagesstätten als auch in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit in Horten, Tagesgruppen, Erholungs- und Ferienheimen, Jugendzentren sowie bei offenen Jugendgruppen und bei der Spielplatzbetreuung vorrangig familienergänzende und -unterstützende Aufgaben wahrnehmen.

Im Bereich der Heimerziehung arbeiten Erzieher/innen in Kinderheimen, Kinderdörfern, Lehrlings- und Jugendwohnheimen, Internaten, in Heimen und Einrichtungen der Erziehungshilfe und des Behindertenbereiches, heilpädagogischen Heimen, betreuten Wohngruppen und Wohngemeinschaften. Diese sind weitgehend durch familienersetzende Funktionen gekennzeichnet.

Kosten

Schulgeld wird nicht erhoben. Lernmittelfreiheit und Fahrtkostenerstattung erfolgen nach den gesetzlichen Bestimmungen. Beteiligung an Kosten für Klassenfahrten und Materialgeld für den praktischen Unterricht ergeben sich nach Bedarf.

Abschlüsse

Beruflicher Abschluss:
Staatlich anerkannte Erzieherin / Staatlich anerkannter Erzieher

Schulischer Abschluss:
Fachhochschulreife

Bewerbungsunterlagen

  • tabellarischer Lebenslauf mit Lichtbild
  • Bescheinigung über den Leistungsstand BFSA II (beglaubigte Kopie)
  • Abschlusszeugnis BFS Sozialassistent/in - Schwerpunkt Sozialpädagogik, ab 2018 BFS Sozialpädagogische/-r Assistent/-in

Sollte die vorläufige Zusage erfolgen (ca. Mai des Jahres), dann sind nachzureichen:


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